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01.01.2018

Sport und Krebs

Das Sport das Leben in vielerlei Hinsicht positiv beeinflusst, ist unbestritten. Doch welche Auswirkungen hat körperliche Aktivität auf Krebs?

Immer mehr Studien zeigen, dass Sport die Gefahr an Krebs zu erkranken um 20 – 30% senken kann! Außerdem sind bei Männern 14 % und bei Frauen 16 % der Krebserkrankungen auf Inaktivität zurück zu führen.

Die biologischen Mechanismen die den Einfluss von Sport erklären sind aber weitgehend noch unbekannt, was aber auch an der Komplexität des Tumorwachstums liegt.
Allgemein kann man jedoch sagen dass körperliche Aktivität fast alle Organsysteme anregt und auch das Gehirn beeinflusst.
Als tumorspezifische Effekte kommen antioxidative Wirkungen, Verbesserung von DNA-Reparaturmechanismen, aber auch die Verringerung von Insulin und körpereigenen Botenstoffen wie z. B. Interleukin in Frage.
Außerdem wird durch die Anregung des Stoffwechsels die Kontaktzeit möglicher krebserregender Stoffe in Magen und Darm verkürzt. Bei Frauen mit hormonabhängig wachsendem Brustkrebs wird der Östrogenspiegel in Blut und Gewebe gesenkt. Der gleiche Effekt, den eine medikamentöse antihormonelle Therapie hat!

Zusammenfassend kann man sagen das Sport bei Darmkrebs die Chance auf ein besseres rezidivfreies Überleben um bis zu 47% erhöht, bei Prostatakrebs das Sterberisiko um bis zu 35% senkt und bei Brustkrebs nicht nur das Gesamtüberleben verbessert, sondern auch hier das Sterberisiko um bis zu 40% senkt.

Die beste Anti-Krebs-Wirkung erzielen Sie mit einem kombinierten Kraft-und Ausdauertraining. Besonders effektiv erweisen sich Sportarten wie Schwimmen, Fußball, oder Joggen. Aber auch Hausarbeit wie Staubsaugen oder Gartenarbeit werden als positiv bewertet.
Für Menschen die es etwas ruhiger mögen, empfiehlt sich Walken, Spazierengehen oder Radfahren.

Aber egal was Sie machen, es soll Ihnen vor allem Spaß machen! Denn Sport ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Seele!


Sport senkt aber nicht nur das Risiko an Krebs zu erkranken, es hilft auch bei der Krebstherapie! So wurde in einer Studie belegt dass z. B. an Brustkrebs erkrankte Frauen weniger Nebenwirkungen bei der Chemotherapie ertragen mussten. So litten sie seltener unter Erbrechen, Übelkeit und Schmerzen.

Sport können Sie in der Krebsnachsorge auf Rezept bekommen, die Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten. Außerdem können Sie einen Antrag auf Kostenübernahme für Rehabilitationssport stellen.

Also packen Sie es an, wir von SASCHA BADE – PRIVATE HEALTH COACHING helfen Ihnen dabei!

Für weitere Informationen finden Sie anbei die Broschüre der Deutschen Krebshilfe.

 Broschüre_DeutscheKrebshilfe.pdf


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